Relatori

Gino Strada

Facharzt für Notfallchirurgie. Bis 1988 war er in den Krankenhäusern in Rho bei Mailand und in Bergamo tätig, wo er vor allem Herztransplantationen durchführte. Für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) arbeitete er von 1989 bis 1994 in folgenden Kriegsgebieten: Pakistan, Äthiopien, Thailand, Afghanistan, Peru, Dschibuti, Somalia und Bosnien-Herzegowina. Zusammen mit seiner Frau gründete er 1994 den gemeinnützigen Verein Emergency, der Kriegsopfern und Menschen in Armut kostenlose, doch qualitativ hochwertige medizinische und chirurgische Versorgung bietet. Gino Strada führt damit weiterhin humanitäre Aktionen durch. Für seine beispiellose humanitäre Hilfe, seinen anerkennenswerten Einsatz in Kriegsgebieten und die ständige Verurteilung des Krieges erhielt er 2015 als erster Italiener den Right Livelihood Award, der auch als alternativer Nobelpreis bekannt ist. Stradas jüngste Veröffentlichung trägt den Titel: Zona rossa (mit R. Satolli), Feltrinelli (2015).

Eventi

02 21:00

MEDIZIN UND MENSCHENRECHTE

Einführung: Roberto Satolli Das Recht auf gesundheitliche Versorgung gehört zu den universalen Menschenrechten und...